Alle Artikel in: News

Wohnen in einer Bushaltestelle, Boulevardzeitung Augustin, Illustration, Silke Müller, Linz, Freelance illustrator

Zuhause in der Haltestelle

Busse brummen, Straßenbahnen bimmeln, der Regen trommelt auf das Dach „Die Bushaltestelle als Wohnort: Die eine macht für zwei Wochen ein Kunstprojekt, der andere hat sich schon vor zwei Jahrzehnten hier eingerichtet. Zwei Menschen, die die Bushaltestelle zu ihrem Zuhause gemacht haben, haben mit Céline Béal über Intimität und öffentlichen Raum gesprochen.“  

Bar "Medusa" | Modell für Mural | Silke Müller & Katja Seifert | Projekt: "Turnton" von Time's Up

Medusa – Die Zukunft in der Minibar

Turnton ist eine Stadt, eine Zukunftsszene, eine Imagination. Wie es 2047 sein könnte, malt sich das Künstlerkollektiv Time’s Up in einem Setting einer Stadt am Meer aus. Die Romantik, die das Wort Meer erzeugt, ist bis dahin aber größtenteils verschmutzt, ausgestorben oder lebensgefährlich. Zukunftsszenario als “physical narrative“ Welche positiven Lebensmethoden und Umgangsweisen in einer Dystopie entwickelt werden, läßt sich in der Ausstellung, die am 6. September 2017 während des Ars Electronica Festival eröffnet wird, mit einem „Stadtbesuch“ ergehen. „Turnton“ ist eine begehbare Erzählung, über die Time’s Up schreibt: „With Turnton Docklands we try to seduce an audience to imagine a world in 30 years ahead. A world, which doesn’t look good, in which the implications of the careless misuse and manipulation of ecological systems have come home to roost, a climax disaster appears unavoidable. In opposition we propose that humanity responds to this ecological dystopia with sociopolitical utopic changes.“ Pappiges Teamwork Zusammen mit der Illustratorin Katja Seifert gestalte ich die skizzenhafte Bar der Hafenstadt. Das Interior von „Medusa“ kommt vom vom Ottensheimer „papplab“ und besteht …

Illustration Silke Müller, Linz, jessica j lee, Mein Jahr im Wasser

Taufe von Jessica J. Lee

Eine Fahrradexpedition aus „Mein Jahr im Wasser“ In der Sommerausgabe von DAS MAGAZIN erscheint eine Geschichte von Jessica J. Lee, die „mit Fahrrad, Zug und Theodor Fontane“ das Berliner Umfeld entdeckt. „… die passionierte Schwimmerin beschließt: 52 der über 3000 im Brandenburger Land versteckten Gewässer wird sie im Laufe eines Jahres testen – ganz egal, ob die Augusthitze über dem Nymphensee brütet oder die klirrende Kälte den Schlachtensee gefrieren lässt … Mit zarter Lakonie erzählt »Mein Jahr im Wasser« von Verlorenheit und Fremdheit, von frühen Verletzungen und kindlichen Ängsten, aber auch von seidig-klarem Wasser auf der Haut und der meditativen Wirkung, die das Schwimmen in offenen Gewässern haben kann. Am Ende lösen sich nicht alle Probleme, aber es wächst ein Gefühl von Zuhause quer über alle Kontinente hinweg.“ Piper Verlag  

Stadtgartlen, Illustration Silke Müller

Das kleine 1×1 des Stadtgartelns

urban gardening Radieschen kann jeder! Im Moment wächst im hauseigenen Garten (auf dem Balkon) alles langsam vor sich hin. Sehr langsam. So ein Radieschen kommt also aus einem fremden Garten. Dem der GRÜNEN in Linz. Auf dem Rathausdach wird nämlich angebaut. Aber nicht nur zum Essen, auch für die Illustratorin zum Zeichnen. Radieschen sind ein echtes Anfängergemüse!

Münder, Feminismus und Krawall shoutoutloud Illustration Silke Müller, Linz

Unerhörtes Frauenvolksbegehren

1997 wurde in Österreich das „Frauenvolksbegehren“ durchgeführt. Es wurde von 11,17% der Wahlberechtigten (644.665 Personen) unterstützt. Von den Forderungen ist keine erfüllt. „Keine Anrechnung des PartnerIneinkommens bei Notstandshilfe und Ausgleichszulage.“ ist eine, der unerfüllten Forderungen. Feminismus und Krawall hat diese offenen Forderungen ein Video produziert, bei dessen Dreh der ORF Report dabei war. Die Frauen fügen den unerledigten noch eine weitere wichtige Forderung hinzu. Aktuell ist eine neues Frauenvolksbegehren auf dem Weg. 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren hat der Frauenring einen Katalog mit 15 Forderungen präsentiert, mit denen die Lebensrealität von Frauen in Österreich verbessert werden soll.

Illustration Silke Müller, Linz

Citymap: Linz

nextcomic locations Wo ab 16. März Veranstaltungen des nextcomic festivals zu statt finden lässt sich mit einem nextcomic-Stadtplan wunderbar herausfinden. Im Programmheft zum diesjährigen Festival befindet sich die illustrierte Citymap. Das Programm kann gibt es hier zum download. Der Stadplan ist ein Auftrag, der mit anhaltendem Kichern beim Zeichnen begleitet wurde. Ich hatte viel Freude beim Zeichnen. Ein super Job, der sehr von subjektiver Stadterfahrung geprägt ist. Ich habe zum Beispiel jahrelang neben dem Römerbergtunnel gewohnt, also um genau zu sein an dessen Öffnung zu Stadt, ich weiß also recht genau wohl sich einer der stinkigsten Orte dieser Stadt befindet. Nämlich dort wo auf der Karte der Pups eingezeichnet ist.

Illustration Silke Müller, Linz

Fremdbestimmung im Sachwalterrecht

Der aktuelle Augustin widmet sich der Novellierung des Sachwalterrechts zum Erwachsenenschutzgesetz. „Denn der Umgang Österreichs mit dem Thema Sachwalterschaft ist ein Skandal, der sich bereits mehr als 30 Jahre hinzieht. Derzeit leben in Österreich 60.000 Menschen, denen von Bezirksgerichten Sachwalter_innen zugeteilt wurden. Diese Menschen dürfen über wesentliche Dinge ihres Lebens nicht mehr entscheiden. Weder dürfen sie ihren Wohnort selbst aussuchen, noch ein Konto eröffnen oder größere Anschaffungen tätigen.“

Motorclub Cobra, Illustration: Silke Müller

Girls on mopeds

FMC Cobra Zum diesjährigen Weltfrauentag gründen wir die erste Linzer Biker*innen-Gang „FMC Cobra“ nur für Frauen*! Du bist 2, 3, 4 – Rad begeistert dann mach mit! Am 8.März wollen wir alle gemeinsam in Linz unsere erste Ausfahrt starten. Jeder fahrbare Untersatz ist willkommen ob Motorrad, Moped, Roller, Mofas, E-Bikes, Fahrräder, … facebook Gruppe

Illustration für die Broschüre "Maria sagt es weiter" Frauenbüro Linz

Maria sagt es weiter…

Ein Bilder-Lese-Buch über sexuelle Gewalt und Hilfe holen. Anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, die von 25. November bis 10. Dezember statt finden, entwickelte das Frauenbüro der Stadt Linz die Broschüre „Maria sagt es weiter…“. „Das Besondere an dieser Broschüre ist, dass das sehr schwierige und tabuisierte Thema Gewalt, insbesondere sexualisierte Gewalt, in ganz einfacher Sprache erklärt wird.