Alle Artikel in: Themen

Feminismus und Krawall Weltfrauentag · Illustration ©Silke Müller

Weltfrauentag 2018

2018 DISKUTIEREN WIR NICHT MEHR, WIR HANDELN! 2018 – das Patriarchat sitzt fest im Sattel. Politik wird fast ausschließlich von Männern für Männer gemacht.
Trotz des Aufschwungs der Wirtschaft kürzt die neue Regierung Mittel für Frauen*politik, Bildung, Soziales und Kultur.
 Frauen*politik wird als „Frauenangelegenheit“ ins Bundeskanzleramt abgesiedelt.
 Die Forderungen seit der Einführung des Frauenwahlrechts sind beinahe ident wie gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und Selbstbestimmung über den eigenen Körper. 

Frauenland retten Illustration Silke Müller, Linz

Frauenland retten

Künstler*innen, Sexarbeiter*innen, Migrant*innen und wohnungslose Frauen* sind die Opfer der 10% Kürzung des Landes Oberösterreich: „Kurz vor Weihnachten wurden den Frauenberatungsstellen maiz -autonomes zentrum von & für migrantinnen*, FIFTITU% -Vernetzungs- und Beratungsstelle für Frauen* in Kunst und Kultur in OÖ und Arge SIE – Beratung und Wohnen für wohnungslose Frauen kurzfristig mitgeteilt, dass die jährliche Förderung durch das Frauenreferat des Landes OÖ zu 100% eingestellt wird. Als Begründung wurde angeführt, die Tätigkeit der Frauenberatungsstellen gehöre nach den „neuen Förderkriterien“ nicht mehr zum Kerngeschäft des Frauenreferats.“ KUPF, www.kupf.at

Feminismus und Krawall Gipfeltreffen in Linz, Illustration ©Silke Müller

Gipfeltreffen mit Feminismus & Krawall

G9 – Gender aller neun (Bundes-)Länder vereinigt euch! Bundesweites Frauen*-Vernetzungstreffen
 26. bis 28. Jänner 2018, Linz „Das schwarzblaue Oberösterreich ist die Bühne, auf der ein schwarzblauer Bund seine Probe hält. Zukunft? Die wird zusammengespart. Die Zeichen stehen auf Rückschritt. Es wird wieder ausschließlich Politik von Männern für Männer gemacht. Die Konjunktur blüht, aber Kultur, Bildung und Frauen*politik werden gekürzt.Wir – Frauen*, Queer, Trans- und Interpersonen – müssen uns so schnell wie möglich vernetzen, um nicht wieder bei „Kinder, Küche, Kirche“ zu landen. Wir brauchen rasch bundesweite Strategien, um uns auf reaktionäre Entwicklungen vorzubereiten.

Kalender Cover - KUVA, Illustration Silke Müller, Linz

KUVA macht Kultur

Am Stadtplatz in Leonding … dort sitzt die KUVA und organisiert Ausstellungen, Konzerte, Freiluftkino etc. etc. In diesem Jahr gibt die KUVA einen Kalender heraus. Ab 17.12. kann man ihn am Glühmost-Stand in Leonding kaufen. Er steckt voller Fotografien von Kulturveranstaltungen, Kunstwerken und Illustrationen.

Workshop – Illustriertes Zine

Pangea macht eine „Workshopreihe über starke Frauen“ Pangea, die Linzer Werkstatt der Kulturen der Welt, hat mich eingeladen, einen Nachmittag lang einen Workshop zu machen. Über eine inspirierende Frau* und mit einem feministischem Blick. Am Liebsten mit Illustrationstechniken. Unter dem Titel Ich und … – wobei „…“ die Platzhalterin für eine mögliche Protagonistin symbolisiert – bietet PANGEA einmal im Quartal einen künstlerische Workshop, der je eine inspirierende Frau* ins Zentrum stellt und deren Leben, Taten, Gedanken und Vermächtnis beleuchtet. Mit Hilfe unterschiedlicher künstlerischer Mittel und Ausdrucksformen beschäftigen wir uns dann mit dem Leben dieser Frau* und reflektieren, wie sie unsere Identität beeinflusst.

Wohnen in einer Bushaltestelle, Boulevardzeitung Augustin, Illustration, Silke Müller, Linz, Freelance illustrator

Zuhause in der Haltestelle

Busse brummen, Straßenbahnen bimmeln, der Regen trommelt auf das Dach „Die Bushaltestelle als Wohnort: Die eine macht für zwei Wochen ein Kunstprojekt, der andere hat sich schon vor zwei Jahrzehnten hier eingerichtet. Zwei Menschen, die die Bushaltestelle zu ihrem Zuhause gemacht haben, haben mit Céline Béal über Intimität und öffentlichen Raum gesprochen.“  

Kinder, Illustration Silke Müller, Linz

Grenzforscherin auf fremdem Terrain

… ist Angelika Burgsteiner, seit sie Mutter ist. „Seit ich Mutter bin, gerate ich in Situationen, die mir als Kinderlose unbekannt waren. Ich betrete im Gefolge einer Grenzforscherin häufig fremdes Terrain und nutze gemeinschaftliche Flächen anders als früher. Die Erfahrungen dabei sind ebenso herzerwärmend wie niederschmetternd.“ schreibt Burgsteiner in der August-Ausgabe des „Augustins“ über Reaktionen anderer auf Kinder. Gänseblümchen – die kleinen Sonnen – sind nicht umsonst die liebsten Blumen der Kinder, denn sie nähren das innere Kind.