Alle Artikel mit dem Schlagwort: Tusche

Happy Kieselsteine für Sonnentor

Jede Nummer von FREUDE widmet sich einem anderen Thema. Nach Suppe, Regen, Nase, Rad und Wurzel folgt nun Stein. Das Magazin Freude #06 vom August 2015 liegt bei Sonnentor aus „Wir bringen den Stein ins Rollen!“ Ich  bin zum Laden in der Linzer Herrengasse gerollt, um ein Magazin abzuholen und um festzustellen: mir ist nach Tee. Ab Oktober gibt es bei Sonnentor einen neuen Tee, der hilft: Schwarztee mit Minze – Refugees Welcome. 1,50 € gehen davon an die Flüchtlingshilfe.

Heart of the city, Freiburg Reportage, Comic

Heart of the city

Wenn ich es gezeichnet habe, dann gehört es doch irgendwie mir. Ein Cocktailsessel mit Flamingomuster zum Beispiel. Und drei Plastikpalmen vom Balkon. Ein Einback und ein Bär, der Seifenblasen pustet. 
Im August habe ich zeichnend und tuschend eine Reportage über Freiburg aus Details von Personen, Dingen und Augenblicken zusammen gesammelt. Dort hab ich rausgefunden, das diese Stadt mit Flußkieseln gepflastert ist und wo man eine Seele mit Käse bekommen kann. Im Shop bestellen

Tage Wie Dieser

In der Rubrik „Leben“ setzt die Autorin Kirsten Fuchs einen Tag in den Sand. „(…) Dann klingelte das Telefon. Eine Frau sagte: »Guten Tag, hier ist das unabhängige Meinungsforschungsinstitut ›Sowieso‹.« Dann sagte sie nichts weiter. Ich wollte an dem Tag gerne meine Meinung sagen, egal zu welchem Thema: Katzen in Schlauchbooten, Brotbezeichnungen oder Sturmkonfitüre. Aber aus dem Telefonhörer schwieg es. »Und?«, fragte ich. »Dankeschön!«, sagte sie und wollte auflegen. »Halt, halt!«, schrie ich. »Was war denn das? Was denn Dankeschön?« Die Frau erklärte mir, dass das unabhängige Meinungsforschungsinstitut »Sowieso« herausfinden wollte, was die zehn häufigsten Antworten sind, wenn unabhängige Meinungsforschungsinstitute anrufen. »Und?«, fragte ich.“ Kirsten Fuchs Zu lesen in der März Ausgabe vom Berliner Magazin.

the future

3 Tage vor dem 8. März, dem Internationalen Frauentag, startet am Donnerstag, den 5.3. in Linz/AT ein Camp in dem utopische Ideen einer feministischen Zukunft sich ausbreiten können. „Wir reden über: Arbeit(en), Technologien, Liebe, Ökonomien, Politiken, und Körper als Formen des (Un)Möglichen.“ Organisiert hat das die Allianz Feminismus & Krawall. Das Plakat dazu ist wie die Zukunft: golden.

Kalender "Kragen tragen" , Illustration Silke Müller, Linz

Achtung! Kragen anlegen! Der Kalender 2015 ist da.

Pussy Bow! Eine Eiserne Lady mit Hardliner-Politik, die weiche, mädchenhafte Schleifenkragen trägt. Ein divenhafter Modeschöpfer, der nicht vor einem Vatermörder erschrickt. Eine provokante Ikone der Popkultur mit scheinheiliger Hochgeschlossenheit. Ein Socialmedia-Milliardär, der täglich grau-melierten working class Habitus über den Kopf streift. Im illustrierten Kalender für 2015 tragen alle einen Kragen. Manche Kragen der Modegeschichte nennen die Namen ihrer berühmten TrägerInnen, mancher Kragen ist eine Reminiszenz und immer ist ein Kragen ein Statement Accessoire. Erstaunlich das der Diktator Mao und Traumtänzer Peter Pan fast das selbe Kragenmodell trugen, oder? Beide mochten brave Bubikragen mit runden Ecken. Merken