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Body neutrality – fuck off kapitalistische Schönheitsideale

Bodyneutrality| Illustration: Silke Müller | Anschläge Magazin
#bodyneutrality inkludiert #bodypositivity

Also ich neulich den #bodypositivity Hashtag bei insta abscrollt habe, wurde er von weißen, schlanken Frauen dominiert. Es tauchen viele Bilder von „normschönen“ Frauen im Fitnessstudios auf. Der Begriff wurde nicht nur von Firmen wie Dove oder Einhorn für Marketing übernommen, sondern wird weit außerhalb von Fat-Acceptance besetzt. Aus dieser Anti-Diskrimierungs-Bewegung stammt der Begriff eigentlich. Da braucht es einen neuen Begriff.

Das an.schläge Magazin über Körperneutralität

„Während Body Neutrality – gerade von feministischen Medien – schnell als „die neue, bessere“ Body Positivity dargestellt wurde, so haben beide Bewegungen immer noch ihre Berechtigung. Solange Schönheit ein so hoher Wert zugeschrieben wird und ‚schöne‘ Menschen unzählige Vorteile im Leben haben, braucht es radikale Body Positivity, die inklusivere Schönheitskonzepte entwirft und mehr Menschen Zugang zu dieser vorteilhaften Kategorie verschafft.“ Elisabeth Lechner

Elisabeth Lechner ist Kulturwissenschafterin und hat diesen Artikel geschrieben. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Popkultur-Studien, feministischer Medienwissenschaft, Affect und Body Studies.

Das Wiener, feministische Magazin an.schläge beschäftigt sich in Ausgabe 5/2020 mit Körperlichkeit.
Die Magazine kommt ihr einzeln oder im Abo hier.

Bodyneutrality| Illustration: Silke Müller | Anschläge Magazin / Text: Elisabeth Lechner @femsista

an.spruch: Einfach so da sein | Text von Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner | Illu: Silke Müller

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Redaktion: Vanessa Spannbauer
Text: Elisabeth Lechner