Alle Artikel mit dem Schlagwort: Straßenzeitung

Bladerunner, Boulevardzeitung Augustin, Illustration: Silke Müller

Geschlechter im Cyberspace

Hej Siri! Das Unbehagen der Geschlechter im Cyberspace schreibt Barbara Eder im Oktober-Augustin: „Es ist kein Zufall, dass viele informationstechnologische Anwendungen Frauennamen tragen. Barbara Eder denkt darüber nach, warum der Cyberspace kein geschlechtsneutraler Ort ist, technische Modelle ein weibliches Antlitz haben müssen, und was Henry Higgins und Jeffrey Epstein verbindet.“  

Boulevardzeitung Augustin, Illustration: Silke Müller

Kurz – Android mit Mission

Not ALL is full of love!! „Da war der junge Android kreditwürdiger, und dass Sebastian Kurz ein Android ist, kann nur ein Narr bezweifeln. Er ist nicht rechts, er ist gar nichts. Er ist die Summe seiner Funktionen. Als konzeptueller Schwiegersohn, neokonservatives Pin-up, sichtbares Händchen des freien Marktes und Bonnie Prince Burli der Reichen & Mächtigen.“ Richard Schuberth kommentiert in der aktuellen Augustin – Straßenzeitung in Wien – „das Modell Kurz“.

Eine Frau ohne Kleidung wird von schwarzen Seerosenblättern bedeckt, die aus ihrem Eierstock wachsen. Neben ihr blühen aber auch Seerosen in gelb und rosa auf. Nives Kramberger, Chemotherapie, Krebs, Boulevardzeitung Augustin, Illustration: Silke Müller

Irokese und Glatze

Wie gerne wollte ich auf das große Sommerfest noch mit eigenem Haar gehen… … doch am 16. Tag post chemi verewigen wir, meine Jugendfreundin und ich, Ausfall, Schnitt, Rasur filmisch und hielten die Stadien Irokese und Glatze in Bildern fest. Selbstbestimmt und mit Spaß. Es war mir so wichtig, mich nicht als Opfer zu fühlen.

Über mich · Meet the artist · Silke Müller · Illustration

Meet the artist

  Lisa Bolyos von der Wiener Zeitung „Boulevardzeitung Augustin“ war so nett, im AIL  beim Ausstellungsaufbau von „Chance was our only Chance“ vorbeizuschauen und mich über das Illustrieren zu interviewen.

How to make a zine

Zine Messe in Wien Die Augustin Boulevardzeitung macht einen Artikel über die Zine Messe in Wien und hat mich gebeten eine kleine DIY Anleitung zu illustrieren. Der Text ist von Lisa Bolyos. Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair 24-26 May, 2019 Nordbahnhalle – Vienna, Austria Fanzineist  Vienna will take place in 2019 in the heart of Europe, Austria to attract the attention of a broader audience in a global scale. It will proceed for three days and exhibitors from many countries will display their published material on the exhibition stands through the fair.

"Kein Mensch ist illegal!" Illustration gegen Abschiebung Silke Müller für die Boulevardzeitung Augustin in Wien, Linz

Hinter mir die Zukunft

Abschiebung aus Europa „Und bevor Sie weglaufen könnten, werden Sie erschossen mit einer Sprache, die Sie kaum verstehen. Die Klang-Patrone wölbt sich wie in Zeitlupe in ihre Richtung und anstatt dass Sie auf den Boden fallen, bekommen Sie runde kalte Ringe auf Ihren Handgelenken … Es kommen ein paar andere Seelen mit, die wie Sie sich in Schweiß badeten für einen Stundenlohn von 6 schwarzen Euro, die aus der legalen Kasse Ihrer Landsleute kam, die Ihnen großzügige Arbeitsplätze verschafften…“

Zwei Hände stricken, das Gestrickte gleicht einen schwarzen Tintenfleck, der aussieht wie verweinte Wimperntusche, Trauer, Trauerarbeit, Illustration Silke Müller, Linz

A special sadness – Trauerarbeit

Eine Woche danach ging er in eine andere Welt, in der es kein Uran und keine Kriege mehr gibt, wo man kein Visum braucht „Mischa war nicht hochgebildet, er war kein großer Denker, er besaß nicht viel, nicht ein einmal ein Visum für Österreich, doch seine Gastfreundschaft und sein Mitgefühl machten ihn zu einem Ehrenbürger. Dieser Mann, der nicht größer war als 168 cm: Sein Erscheinungsbild glich dem vieler serbischer Roma, sein Akzent verriet, dass er aus Beograd kam. Auf Beograds Boulevards sowie auch auf Wiener Asphalt blieb er unauffällig, doch für seine Freunde war er eine berühmte Figur …“

Wohnen in einer Bushaltestelle, Boulevardzeitung Augustin, Illustration, Silke Müller, Linz, Freelance illustrator

Zuhause in der Haltestelle

Busse brummen, Straßenbahnen bimmeln, der Regen trommelt auf das Dach „Die Bushaltestelle als Wohnort: Die eine macht für zwei Wochen ein Kunstprojekt, der andere hat sich schon vor zwei Jahrzehnten hier eingerichtet. Zwei Menschen, die die Bushaltestelle zu ihrem Zuhause gemacht haben, haben mit Céline Béal über Intimität und öffentlichen Raum gesprochen.“