Alle Artikel in: Gesellschaftspolitik

Gloss Cover | Ausgabe V 2020 | Frauenstimmen | Silke Müller

Gloss Cover – Frauen*Stimmen

Das Gloss Magazin von Pangea „Mit GLOSS wurde im Jahr 2013 ein Magazin von und mit Frauen* unterschiedlicher Herkunft und verschiedener Altersgruppen geschaffen, das vielfältige Lebensrealitäten von Frauen* und Mädchen* zeigt. Es dient vor allem dazu, frauen*spezifische Themen und Sichtweisen aufzugreifen und abzubilden.“ Für die 5. Ausgabe durfte ich das Cover machen und einen Workshop geben.

Bodyneutrality| Illustration: Silke Müller | Anschläge Magazin

Body neutrality – fuck off kapitalistische Schönheitsideale

#bodyneutrality inkludiert #bodypositivity Also ich neulich den #bodypositivity Hashtag bei insta abscrollt habe, wurde er von weißen, schlanken Frauen dominiert. Es tauchen viele Bilder von „normschönen“ Frauen im Fitnessstudios auf. Der Begriff wurde nicht nur von Firmen wie Dove oder Einhorn für Marketing übernommen, sondern wird weit außerhalb von Fat-Acceptance besetzt. Aus dieser Anti-Diskrimierungs-Bewegung stammt der Begriff eigentlich. Da braucht es einen neuen Begriff.

Häuser, Wien, Immobilien, Illustration: Silke Müller

Immobilienshopping

Der Finanzjongleur Michael Tojner krallte sich eintausend Genossenschaftswohnungen zu Spottpreisen. „Die öffentliche Hand soll er mit Hilfe dubioser Gutachten um mehr als 100 Millionen Euro abgezockt haben. Im Immobilienkrimi rund um geförderten Wohnbau wird nun auch wegen Beweismittelfälschung ermittelt.“ Zu der Coverstory über diesen „Deal“ habe ich die Editorial-Illustration für den Innenteil gemacht.

Tagebuch eines Obdachlosen, Boulevardzeitung Augustin

Marc Augés bürgerliche Fiktion

In der Jubiläumsausgabe zum 25. Geburtstag… schreibt Barbara Eder für den Augustin über Realität vs. Fiktion in der Literatur über wohnungslose Menschen. Sie erzählt von einer Unterhaltung mit einem wohnungslosen Hacker in Wien. „Er ist Anfang Fünfzig und trägt eine orangefarbene Warnweste über der Daunenjacke, darunter drei Pullover, die ihn vor der Kälte der Straße schützen sollen. Er weiß, wie man dort im Winter übernachtet – und noch viel mehr über das, was es bräuchte, um diesen Zustand für alle in Wien lebenden Personen, die keinen festen Wohnsitz haben, obsolet zu machen. Als ehemaliger advocatus diaboli der österreichischen Piratenpartei ist er als Blogger aktiv, seinen Laptop hat er stets mit dabei.“

Bladerunner, Boulevardzeitung Augustin, Illustration: Silke Müller

Geschlechter im Cyberspace

Hej Siri! Das Unbehagen der Geschlechter im Cyberspace schreibt Barbara Eder im Oktober-Augustin: „Es ist kein Zufall, dass viele informationstechnologische Anwendungen Frauennamen tragen. Barbara Eder denkt darüber nach, warum der Cyberspace kein geschlechtsneutraler Ort ist, technische Modelle ein weibliches Antlitz haben müssen, und was Henry Higgins und Jeffrey Epstein verbindet.“  

Salon Beauty | genierender performance | Illustration: Silke Müller

Wer darf sich eigentlich die Nägel lackieren?

Was sagst du? Wer schonmal beim @openairottensheim war, kennt das, alle haben bunte Nägel. Egal ob Queer, Mädchen, Jungen, Trans, Frauen, Männer, Inter. Man kann den Salon Beauty meistens schon ein bißchen riechen und mit seinen wunderschönen, altmodischen Hängelampen leuchten sehn.  Und während du dann im Salon Beauty sitzt, kannste dich fragen, was diese stereotypen Schönheitsnormen und Rollenzuschreibungen noch sollen. Für den Salon Beauty – eine mobile Installation auf Festivals und Partys – habe ich neue Sticker machen dürfen.

Vor eine schwarz-lila gemusterten Tapete mit großen Palmen und Zimmerpflanzen-Blättern steht ein südkoreanisches Mädchen und macht das Victory-Zeichen mit der rechten Hand, ihre Kleidung hat das Tapetenmuster und sie verschwindet fast im Hintergrund, Hanfblätter sind auch im muster, eine Katze ist darin auch versteckt. · Kim unterm Sofa · von Franziska Hauser, DAS MAGAZIN, Illustration: Silke Müller

Die Geschichte einer Gastschülerin

Kim versteckt sich vor ihrer Gastmutter Unangenehm, wenn jemand mit dir in einer Wohnung wohnt, sich auf Zehenspitzen bewegt und fluchtartig die Küche verläßt, wenn du kommst. In WGs ist das “kurz vorm Ende“. Die Autorin Franziska Hauser schreibt über diese Erfahrungen mit einer Gastschülerin. Kim versteckt sich vor ihrer Gastmutter und lebt Nachts. In Freiheit.

Illustration für "Der grinsende Pinguin" | Europa liest die News - Oder, die Kommentare auf derstandard.at | ©Silke Müller

Abgesang der Tochter aus Elysium

Illustration für die 20er Jahre Ein Redakteur von der Satirezeitung „Der grinsende Pinguin“ schrieb mir eine Email mit einem Bild aus dem „Simplicissimus“ im Anhang und fragte, ob ich diese Karikatur ins Heute „übersetzten“ könnte. Die Vorlage, die ich bekommen habe, war von Erich Schilling – „Des Feldherrn Abgesang“, veröffentlich am 30. März 1925.