Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wien

Arbeit und Wirtschaft Magazin | Europa | Illustration Silke Müller

Der Digital Markets Act soll Ordnung schaffen.

Ein neues Gesetz gegen digitale Monopole “Der DMA (Digital Markets Act) adressiert ganz konkret die großen Player im Internet. Das neue Gesetz nennt sie auch „Gatekeeper“ (siehe Kasten). Zum Gatekeeper werden Unternehmen und deren Plattformen, wenn sie eine solche Marktmacht auf sich vereinen, dass ihre Stellung zementiert ist. Wenig überraschend sind das die bekannten Tech-Riesen Apple, Amazon, Microsoft, die Google-Mutter Alphabet, der Facebook-Konzern Meta und der chinesische Konzern Bytedance (TikTok).” aus dem Text “Facebook, Whatsapp und Co.: Ein Sheriff für den Wilden Westen” von Christian Domke Seidel Zum ganzen ArtikelAusgabe 04 2024 findet ihr hier online.Und auch als PDF.

Frauen halten gemeinsam eine überdimensionalen Stift und kreuzen den Wahlzettel für die EU-Wahl an

Ein Europa für Gleichstellung wählen

Wir haben es in der Hand “Drei Generationen werden Frauen in der EU noch warten müssen, bis Männer und Frauen eine echte Gleichstellung erreicht haben. Das sagt der EIGE Gender Equality Index 2021. Österreich findet man darin im schlechten Mittelfeld und ge- rade mal knapp über dem europäischen Durchschnitt. Vorne dabei ist unsere Heimat allerdings im Gender-Pay-Gap und belegt nach Est- land mit 18 Prozent den traurigen zweiten Platz um den größten Ge- haltsunterschied innerhalb der Europäischen Union.” aus dem Text von Sandra Gloning Zum ganzen ArtikelAusgabe 04 2024 findet ihr hier online.Und auch als PDF.

Blick in eine Wäscherei, menschen an einer Mangelmaschine, eine Frau vor zwei Industriemwaschmaschinen. Arbeit und Wirtschaft Magazin | Europa | Illustration Silke Müller

Österreichs EU-Politik gegen Arbeitende

Österreich positioniert sich am Brüsseler Parkett immer wieder mit fragwürdigen Standpunkten gegen die Interessen der arbeitenden Menschen. Text von Felix Mayr Oft wird über die EU gesprochen, weniger oft über die konkrete Arbeit der österreichischen Bundesregierung in Bezug auf EU-Gesetzgebung. Österreich schließt sich üblicherweise der sogenannten „allgemeinen Ausrichtung“ im Rat der EU an, die einen gemeinsamen Kompromiss der zuständigen Minister:innen aller EU-Mitgliedsstaaten darstellt. (…) So werden auch auf gesamteuropäischer Ebene viele Lösungsvorschläge auf die Herausforderungen unserer Zeit blockiert oder erheblich verwässert – oftmals zulasten der Arbeitnehmer:innen. Die zunehmend arbeitnehmer:innenfeindliche Politik verstärkt Ungleichheiten und verschärft damit das politische Klima. Zum ganzen ArtikelAusgabe 04 2024 findet ihr hier online.Und auch als PDF.

Lohn statt Taschengeld

Fairer Lohn statt Taschengeld für Menschen mit Behinderungen Text von Sandra Gloning 28.000 Menschen mit Behinderungen arbeiten in Österreich in Werkstätten. Bis heute bekommen sie dort nur Taschengeld statt Lohn und sind sozial kaum abgesichert. Das soll sich nun ändern. Bloß 35 bis 100 Euro monatlich – so wenig Geld erhalten Menschen mit Behinderungen für ihre Tätigkeiten in sogenannten Werkstätten. Dabei macht ihre Arbeit einen Unterschied. Es ist nur vier Jahre her, dass die Welt wegen der Pandemie stillstand. Dass eine funktionierende Teststruktur aufgebaut werden konnte, war maßgeblich den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in den Bundesländern zu verdanken. Dort verpackten, sortierten und befüllten sie 75.000 Gurgeltests. Und nicht nur das. Tag für Tag übernehmen Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten Aufgaben, die unser aller Leben beeinflussen. Sie sortieren Gemüse, zerkleinern Kartons, verpacken Informationsmaterial, kuvertieren Briefe oder produzieren und verkaufen eigene Produkte. Für Menschen mit einer Arbeitsfähigkeit von unter 50 Prozent ist das oft die einzige Möglichkeit zu arbeiten. Menschen mit Behinderungen in Werkstätten verdienen fairen Lohn statt bloßes Taschengeld. Den ganzen Artikel findet ihr …

Arbeit und Wirtschaft Magazin | Inklusion, Würde statt Hürde

Inklusives Arbeiten – Würde statt Hürde

Tatsächlich steht’s um die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt wenig rosig: Nicht einmal ein Viertel der Unternehmen erfüllt ihre Pflicht, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen. 28.000 Menschen mit Behinderungen arbeiten abgesondert in Werkstätten – für ein Taschengeld von 35 bis 100 Euro monatlich. Obwohl ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung mit Behinderung(en) lebt, gibt es im Alltag nur wenige Berührungspunkte zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen.”

StoP Zivilcourage Ausstellung | Ausstellungskonzept: Maria Rösslhumer, Theresa Loibl, Salome Lixl, Agnes Zweier · StoP Wien Gestaltung und Illustrationen: Silke Müller

Zivilcourage Ausstellung für StoP

StoP ist die Organisation Stadteile ohne Partnergewalt und Stop Wien hat mich gebeten eine Ausstellung mit ihnen zu gestalten.

Häusliche Gewalt und Partnergewalt in Österreich

“Partnergewalt ist kein neues, aber immer noch ein sehr unsichtbares Problem. Betroffen von dieser Gewalt sind insbesondere Frauen* und Kinder. Gewalt von Männern* gegen Frauen* gibt es in allen sozialen Schichten, Communities, Nationen, Familienverhältnissen und Berufsgruppen.

In einem Büro oder Beratungsraum sitzen eine Sozialarbeiterin und ein Klient gegenüber auf Sesseln. Sie hält ein Blatt in der Hand, hinter ihr ein Schreibtisch mit Drucker und Computer. Ein Regal mit vielen Ordnern steht hinter den beiden. 3 Zimmerpflanzen stehen dort auch. Nehm dem älteren Mann ist ein Tischchen mit einem Glas Wasser und einer Taschentuchbox. / Die Illustration ist von Silke Müller mit schwarzen kräftigen Strichen gemacht. Die Farben sind abgetönt hellblau, graugrün, altrosa.

Soziale Arbeit – Empowerment von Menschen

Im aktuellen Augustin erscheint ein Artikel von Andres Pavlic über den breitgefächerten – und noch gesetzlich ungeschützten – Beruf der Sozialarbeit.
“Die Soziale Arbeit hat viele Gesichter. Der Bedarf an Fachkräften steigt. Neben der drohenden Einsparung in der Ausbildung gibt es immer noch keine berufsgesetzliche Regelung der Profession. Ein neuer Anlauf von Seiten von Vertreter:innen der Sozialen Arbeit versucht das zu ändern.”

a heartbreak story

Im aktuellen Augustin erscheint ein Artikel von Andres Pavlic über den breitgefächerten – und noch gesetzlich ungeschützten – Beruf der Sozialarbeit.
“Die Soziale Arbeit hat viele Gesichter. Der Bedarf an Fachkräften steigt. Neben der drohenden Einsparung in der Ausbildung gibt es immer noch keine berufsgesetzliche Regelung der Profession. Ein neuer Anlauf von Seiten von Vertreter:innen der Sozialen Arbeit versucht das zu ändern.”

Nicola Werdenigg für Große Töchter Podcast | Illustration Silke Müller

Nicola Werdenigg

Nicola Werdenigg spricht mit Beatrice Frasl – die sich Null mit Sport auskennt – über Skisport. Feministische Themen wie Machtmissbrauch und #MeToo finden sich natürlich auch im Sport. Sie klären aber auch den Unterschied zwischen Skispringen und Skifliegen.

Doula Julia Feier für Große Töchter Podcast | Illustration Silke Müller

Was ist eine Doula? Wie ist Geburtskultur?

Warum man sich die Große Töchter Podcast Folge mit Mernerva Hammad anhören sollte auch wenn man nicht Mutter oder Caregiver für Kinder ist:
– eine total geile Lache hören!!!
– um über psychische oder körperliche Gewalt beim Gebären durch Geburtshelfer*innen und Ärtz*innen zu hören, das ist nämlich nicht selten und Betroffene leiden noch lange unter traumatischen Erfahrungen.

Menerva Hammad über Mutterschaft

Warum man sich die Große Töchter Podcast Folge mit Mernerva Hammad anhören sollte auch wenn man nicht Mutter oder Caregiver für Kinder ist:
– eine total geile Lache hören!!!
– um über psychische oder körperliche Gewalt beim Gebären durch Geburtshelfer*innen und Ärtz*innen zu hören, das ist nämlich nicht selten und Betroffene leiden noch lange unter traumatischen Erfahrungen.

Christina Hopf für Große Töchter Podcast | Illustration Silke Müller

Vaginismus – sich drüber reden trauen

Habt ihr schon die aktuelle Folge vom Große Töchter Podcast mit Christina Hopf über Vaginismus gehört?
Wer die Serie Sexeducation geschaut hat weiß vielleicht schon ein bisschen darüber.
Was ist Vaginismus überhaupt? Das erklärt Christina in der Folge viel besser, hier nur soviel: Vaginismus bedeutet die unwillkürliche Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur.
Das kann sehr schmerzhaft sein.

Jürgen Pettinger für Große Töchter Podcast | Illustration Silke Müller

Jürgen Pettinger

Der Autor und Journalist Jürgen Pettinger spricht im Große Töchter Podcast über sein neues Buch “Franz – schwul unterm Hakenkreuz” in dem er den Fall von Franz Doms aufarbeitet. Wie tausende andere schwule Männer wurde er verfolgt, diskriminiert, inhaftiert und schließlich zum Tode verurteilt. 
1944 starb er im Alter von 21 Jahren im Hinrichtungsraum des Landesgerichts Wien. 

Anders krank, Die Lage psychisch Kranker in Österreich, mit und ohne Pandemie., Text: Klara Bleier, Boulevardzeitung Augustin

Anders krank – Die Lage psychisch Kranker in Österreich, mit und ohne Pandemie.

Klara Bleier schreibt im Augustin über die Auswirkungen der Pandemie. Sie spricht mit Betroffenen und Therapeut*innen.
“Cassandra Cicero bemerkt bei ihren Klientinnen und Klienten, dass sich deren Zustand seit Beginn der Pandemie tendenziell verschlechtert hat. „Ich habe mit Leuten zu tun gehabt, die nach dem Entzug ihrer Therapie schwer suizidal geworden sind“, sagt sie.

5 Frauen kontrollieren ihr Einkommen oder Bargeld, sie haben unterschiedlches Alter ca von 18-65 und sie haben unetrschiedliche Hautfarben. Sie halten Portmonnaies oder Kontoauszüge oder Handy oder tablet in der Hand. Sie schauen ernst und selbstbestimmt.

Equal Pay! Grüße vom Frauenservice Wien

Am 1.8.2021 ist der österreichische Equal Pension Day in Österreich.
Rund 42 Prozent, also etwa 850 Euro monatlich bekommen Frauen derzeit in Österreich weniger Pension als Männer. Darauf macht der Equal Pension Day aufmerksam.
Am 1.8. haben Männer bereits so viel Pension erhalten, wie Frauen erst bis Jahresende bekommen werden.

Julius Jandl für Große Töchter Podcast | Beatrice Frasl | Illustration: Silke Müller

Queermed Platformgründer Julius Jandl

Zu Ärzt*innen gehen, heißt oft mit jemanden (fremden) sehr persönliche Anliegen und intime Dinge teilen zu müssen. Gerade bei Transpersonen sind Ärzt*innen wichtig, die gendersensibel zuhören, besprechen und mit speziellem Wissen – z.b über Hormone – behandeln. Ihre Praxen sollten unbedingt ein diskriminierungsfreier Safe Space sein. 

Svenja Gräfen für Große Töchter Podcast | Beatrice Frasl | Illustration: Silke Müller

Svenja Gräfen

Handy auf Flugmodus am Montag? Wer traut sich? Selbstfürsorge klingt nah an self love und dieser Begriff kann einfach schon total nerven. Denn der ist sehr häufig mit Konsum von Kosmetikpflegekram, special food, Retreats oder Wellnessbuchungen verbunden, ist durchkapitalisiert imho. Selbstfürsorge kann aber sehr wohl antikapitalistisch auch sein. Zum Beispiel Schlafen, wenn man müde ist, Aufträge ablehnen, weil das Geld eh reicht, Kontakt zu Menschen abbrechen, die einem gar nichts Gutes tun. Das ist auch für sich gut sorgen. Wer sich in einem Buch über Selbstfürsorge kluge Gedanken zu macht, ist die Leipzigerin Svenja Gräfen. Mit ihr hat Beatrice Frasl in der aktuellen @grossetoechterpod Folge gesprochen. Ein Hörtipp!! Beatrice Frasl schriebt über das Interview: “In der aktuellen Folge ist die großartige @gehravenzu Gast die das ebenso großartige Buch “radikale Selbsfürsorge jetzt! Eine feministische Perspektive” geschrieben hat. Sowohl vom Buch als auch von unserem Gespräch konnte ich wahnsinnig viel lernen, ich sag’s euch, Svenja ist so eine Tolle.” Svenja Gräfen, geboren 1990 und aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, ist Schriftstellerin und feministische Aktivistin. Sie steht mit Texten auf der Bühne, hält Vorträge und …

Nils Pickert für Große Töchter Podcast | Beatrice Frasl | Illustration: Silke Müller

Nils Pickert

Nils Pickert ist freier Autor und Journalist. Als Vater von zwei Mädchen und zwei Jungen, Teilzeitrockträger und Vollzeitfeminist schreibt er vor allem über Kinder, Erziehungsfragen und Gleichberechtigung. Beatrice Frasl hat ihn für den Große Töchter Podcast interviewt und mit ihm über feministische Vaterschaft gesprochen.

Portrait von Ina Regen | Illustration: ©Silke Müller

Ina Regen

Eine neue Folge vom @grossettoechterpod erscheint und wer – wie ich – Starmania geschaut hat erkennt sofort wer zu Gast bei @fraufraslwar: Ina Regen. über die Männerdominanz im Musikbusiness und die Musikindustrie. Beatrice Frasl und Ina Regen reden über die Musikindustrie und warum sie dringend eine gehörige Dosis Feminismus braucht.

«Einer davon war mein Vater»

“Wenn ich diesen Anzug jetzt anziehe, gibt es keinen Weg zurück. Dann stirbt mein Papi. Dann stirbt er, dann passiert es wirklich.” In der Wiener Augustin Boulevardzeitung erscheint eine Reportage über den Verlust eines Familienmitgliedes durch Covid. Über 9.400 Menschen sind in Österreich bisher an Covid-19 gestorben. Einer davon ist der Vater von Erin Brennan. Zwischen Statistiken, Zahlen und Maßnahmen muss sich die Tochter Platz zum Trauern schaffen.

Portrait von Melisa Erkurt | Illustration: ©Silke Müller

Melisa Erkurt

„Generation Haram“ ist das Buch der Journalistin @melisaerkurt über das sie mit Beatrice Frasl im Interview spricht. Und natürlich über die neu gegründete @die_chefredaktion und Chancengleichheit und -ungleichheit in der Schule und im Journalismus.

Heide Schmidt | Portraitillustration Silke Müller für Große Töchter Podcast von Beatrice Frasl

Heide Schmidt

Die ehemalige Politikerin, Juristin und Autorin Dr.in Heide Schmidt hat gerade ein Buch veröffentlicht „Ich seh das so – Warum Freiheit, Feminismus und Demokratie nicht verhandelbar sind“. Über diese Themen, Sexismus in der Politik und das bedingungslose Grundeinkommen spricht sie im Podcast “Große Töchter”.Eine Hörempfehlung!

Bodyneutrality| Illustration: Silke Müller | Anschläge Magazin

Body neutrality – fuck off kapitalistische Schönheitsideale

#bodyneutrality inkludiert #bodypositivity Also ich neulich den #bodypositivity Hashtag bei insta abscrollt habe, wurde er von weißen, schlanken Frauen dominiert. Es tauchen viele Bilder von “normschönen” Frauen im Fitnessstudios auf. Der Begriff wurde nicht nur von Firmen wie Dove oder Einhorn für Marketing übernommen, sondern wird weit außerhalb von Fat-Acceptance besetzt. Aus dieser Anti-Diskrimierungs-Bewegung stammt der Begriff eigentlich. Da braucht es einen neuen Begriff.

Häuser, Wien, Immobilien, Illustration: Silke Müller

Immobilienshopping

Der Finanzjongleur Michael Tojner krallte sich eintausend Genossenschaftswohnungen zu Spottpreisen. “Die öffentliche Hand soll er mit Hilfe dubioser Gutachten um mehr als 100 Millionen Euro abgezockt haben. Im Immobilienkrimi rund um geförderten Wohnbau wird nun auch wegen Beweismittelfälschung ermittelt.” Zu der Coverstory über diesen “Deal” habe ich die Editorial-Illustration für den Innenteil gemacht.

Tagebuch eines Obdachlosen, Boulevardzeitung Augustin

Marc Augés bürgerliche Fiktion

In der Jubiläumsausgabe zum 25. Geburtstag… schreibt Barbara Eder für den Augustin über Realität vs. Fiktion in der Literatur über wohnungslose Menschen. Sie erzählt von einer Unterhaltung mit einem wohnungslosen Hacker in Wien. “Er ist Anfang Fünfzig und trägt eine orangefarbene Warnweste über der Daunenjacke, darunter drei Pullover, die ihn vor der Kälte der Straße schützen sollen. Er weiß, wie man dort im Winter übernachtet – und noch viel mehr über das, was es bräuchte, um diesen Zustand für alle in Wien lebenden Personen, die keinen festen Wohnsitz haben, obsolet zu machen. Als ehemaliger advocatus diaboli der österreichischen Piratenpartei ist er als Blogger aktiv, seinen Laptop hat er stets mit dabei.”

#HGMneudenken.

HGM neu denken – Tagung & Ausstellung

Diskussion um ein zeitgemäßes Museum Die Organisator_innen Elena Messner und Nils Olger möchten mit der Ausstellung und Tagung #HGMneudenken die bestehenden Kritikpunkte aufgreifen und um künstlerische und historisch-museologische Perspektiven erweitern. Damit soll die Diskussion um ein zeitgemäßes Museum eröffnet werden, in dem historische Militärobjekte kritisch gedacht und in eine demokratische Erinnerungskultur eingebettet werden.

Bladerunner, Boulevardzeitung Augustin, Illustration: Silke Müller

Geschlechter im Cyberspace

Hej Siri! Das Unbehagen der Geschlechter im Cyberspace schreibt Barbara Eder im Oktober-Augustin: “Es ist kein Zufall, dass viele informationstechnologische Anwendungen Frauennamen tragen. Barbara Eder denkt darüber nach, warum der Cyberspace kein geschlechtsneutraler Ort ist, technische Modelle ein weibliches Antlitz haben müssen, und was Henry Higgins und Jeffrey Epstein verbindet.”  

Boulevardzeitung Augustin, Illustration: Silke Müller

Kurz – Android mit Mission

Not ALL is full of love!! “Da war der junge Android kreditwürdiger, und dass Sebastian Kurz ein Android ist, kann nur ein Narr bezweifeln. Er ist nicht rechts, er ist gar nichts. Er ist die Summe seiner Funktionen. Als konzeptueller Schwiegersohn, neokonservatives Pin-up, sichtbares Händchen des freien Marktes und Bonnie Prince Burli der Reichen & Mächtigen.” Richard Schuberth kommentiert in der aktuellen Augustin – Straßenzeitung in Wien – “das Modell Kurz”.

Eine Frau ohne Kleidung wird von schwarzen Seerosenblättern bedeckt, die aus ihrem Eierstock wachsen. Neben ihr blühen aber auch Seerosen in gelb und rosa auf. Nives Kramberger, Chemotherapie, Krebs, Boulevardzeitung Augustin, Illustration: Silke Müller

Irokese und Glatze

Wie gerne wollte ich auf das große Sommerfest noch mit eigenem Haar gehen… … doch am 16. Tag post chemi verewigen wir, meine Jugendfreundin und ich, Ausfall, Schnitt, Rasur filmisch und hielten die Stadien Irokese und Glatze in Bildern fest. Selbstbestimmt und mit Spaß. Es war mir so wichtig, mich nicht als Opfer zu fühlen.

Medusa Bar | Illustration: Silke Müller | Foto: Bengt Stiller |Turnton2047/Wien

Medusa Bar – Change was our only chance

The future is … Erst gehst du über den Steg an den Hafenkränen vorbei, zwängst sich am Stiegenhaus entlang in den Purple Tank – ein Labor und TinyHome in einem – wähnst dich kurz im Windfang des Linzer “Aquariums” und sitzt dann unterm blauen Gelee-Leuchten am Tresen. In der erdachten Hafenstadt Turnton gibt es nämlich eine Bar: die Medusa Bar. Ihr Inneres ist aus Hörspielen, Karton und Illustrationen. Sie nimmt dich im Dunkel auf und lässt ins Jahr 2047 hinein horchen. Das Menu hat special of the day “Mermaid Jelly Bowl” und die Bewohner_Innen der Stadt erzählen Geschichten einer Zukunft die utopisch und dystopisch gleichzeitig aussehen kann.

How to make a zine

Zine Messe in Wien Die Augustin Boulevardzeitung macht einen Artikel über die Zine Messe in Wien und hat mich gebeten eine kleine DIY Anleitung zu illustrieren. Der Text ist von Lisa Bolyos. Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair 24-26 May, 2019 Nordbahnhalle – Vienna, Austria Fanzineist  Vienna will take place in 2019 in the heart of Europe, Austria to attract the attention of a broader audience in a global scale. It will proceed for three days and exhibitors from many countries will display their published material on the exhibition stands through the fair.

"Kein Mensch ist illegal!" Illustration gegen Abschiebung Silke Müller für die Boulevardzeitung Augustin in Wien, Linz

Hinter mir die Zukunft

Abschiebung aus Europa “Und bevor Sie weglaufen könnten, werden Sie erschossen mit einer Sprache, die Sie kaum verstehen. Die Klang-Patrone wölbt sich wie in Zeitlupe in ihre Richtung und anstatt dass Sie auf den Boden fallen, bekommen Sie runde kalte Ringe auf Ihren Handgelenken … Es kommen ein paar andere Seelen mit, die wie Sie sich in Schweiß badeten für einen Stundenlohn von 6 schwarzen Euro, die aus der legalen Kasse Ihrer Landsleute kam, die Ihnen großzügige Arbeitsplätze verschafften…”

Medusa Bar Particles, Time's Up, Bildraum 7, Turntondocklands, | Wien | Illustration: Silke Müller | Foto: Esther Mlenek

“Medusa Bar particles” in Wien

Bildraum 7, die Galerie der Bildrecht Organisation … führt Hörspiele der Time’s Up Hafenstadt “Turnton” auf. Um die Hörer*innen herum bilden Illustrationen von Fischen – die im Jahr 2047 nicht mehr auf Speisekarten stehen, weil sie ausgestorben sind oder auf Grunde ihrer geringen Anzahl geschützt sind – und eine Wandgestaltung mit schwebenden Quallen den Raum für die Erzählung einer Zukunftsgeschichte.

Zwei Hände stricken, das Gestrickte gleicht einen schwarzen Tintenfleck, der aussieht wie verweinte Wimperntusche, Trauer, Trauerarbeit, Illustration Silke Müller, Linz

A special sadness – Trauerarbeit

Eine Woche danach ging er in eine andere Welt, in der es kein Uran und keine Kriege mehr gibt, wo man kein Visum braucht “Mischa war nicht hochgebildet, er war kein großer Denker, er besaß nicht viel, nicht ein einmal ein Visum für Österreich, doch seine Gastfreundschaft und sein Mitgefühl machten ihn zu einem Ehrenbürger. Dieser Mann, der nicht größer war als 168 cm: Sein Erscheinungsbild glich dem vieler serbischer Roma, sein Akzent verriet, dass er aus Beograd kam. Auf Beograds Boulevards sowie auch auf Wiener Asphalt blieb er unauffällig, doch für seine Freunde war er eine berühmte Figur …”

Wohnen in einer Bushaltestelle, Boulevardzeitung Augustin, Illustration, Silke Müller, Linz, Freelance illustrator

Zuhause in der Haltestelle

Busse brummen, Straßenbahnen bimmeln, der Regen trommelt auf das Dach “Die Bushaltestelle als Wohnort: Die eine macht für zwei Wochen ein Kunstprojekt, der andere hat sich schon vor zwei Jahrzehnten hier eingerichtet. Zwei Menschen, die die Bushaltestelle zu ihrem Zuhause gemacht haben, haben mit Céline Béal über Intimität und öffentlichen Raum gesprochen.”  

Kinder, Illustration Silke Müller, Linz

Grenzforscherin auf fremdem Terrain

… ist Angelika Burgsteiner, seit sie Mutter ist. “Seit ich Mutter bin, gerate ich in Situationen, die mir als Kinderlose unbekannt waren. Ich betrete im Gefolge einer Grenzforscherin häufig fremdes Terrain und nutze gemeinschaftliche Flächen anders als früher. Die Erfahrungen dabei sind ebenso herzerwärmend wie niederschmetternd.” schreibt Burgsteiner in der August-Ausgabe des “Augustins” über Reaktionen anderer auf Kinder. Gänseblümchen – die kleinen Sonnen – sind nicht umsonst die liebsten Blumen der Kinder, denn sie nähren das innere Kind.  

Multumesc, Illustration Silke Müller, Linz

Mulțumesc

… heißt Danke auf Rumänisch Claudia Makler schreibt in der Mai-Ausgabe des “Augustins” über die Liebe. “Wenn die Tulpen blühen, geben sie ihrer Stadt einen Kuss, eine Umarmung dazu, wenn es die Rosen sind. Alle kochen sie mit Wasser. Die Zuagrasten auch. Die vielen Landler, die in der Hauptstadt ihr Glück versuchen, meinen ihren Intellekt schulen zu können, tiefgründig zu werden. Eine Zeit lang, eine Lebensperiode nuscheln sie am Wien-Sein, aber dann plagt sie das Heimweh.”  

Illustration Silke Müller, Linz

Wo Adler nie müde werden – Augustin #422-423

Vera Vasilkovic schreibt in der Boulevardzeitung Augustin über ihre Mutterschaft, Armut und fehlende Freiheit. „Wo Adler nie müde werden …! Das kleine Fenster, das in der Mitte ein weißes Plastikkreuz in sich bewahrte, ließ heute von draußen keinen Schimmer Licht aufsammeln. Die abendlichen Dämmerung, die sich viel zu früh auf die breite Straße, die Autos und die großen Laternen legte, spielte gemeinsam mit dem Nebel eine trostlose und düstere Novembermelodie.“ Augustin #422, Wien „Mein Kopfkissen war von Tränen durchnässt, als die zwei großen weißen Kinderbetten versuchten, den Raum jede Nacht zu verschlingen, ich nah an der Grenze des Wahnsinns stand und mein unsichtbarer Freund Nacht für Nacht den Raum für mich streckte, damit ich nicht in die Mäuler dieser zwei Monster hineinschlüpfte. Und diese seltsame Stille, die mir in den Ohren summte.“ Augustin #423, Wien Zum Websiteartikel

Illustration Silke Müller, Linz

Ein Problem wird übersiedelt – Editorial

Von der U6, den Drogen und einer weit verfehlten Stadtpolitik „Die Drogenszene an der U6 hat im Frühjahr für Stimmung gesorgt: Die Grünen machten für einen kontrollierten öffentlichen Raum mobil, die Wiener Linien sprachen von Sicherheit und meinten Vertreibung, und die Stadt hat es geschafft, ihre Drogenabhängigen wieder mal woandershin zu schieben. Christian Bunke (Text) und Silke Müller (Illustration) denken darüber nach, was das verschärfte Suchtmittelgesetz und ein versagter Arbeitsmarktzugang miteinander zu tun haben.“ Augustin #418, Wien www.augustin.or.at

Kapitel "Republik" | Editorialillustration für DATUM | © Silke Müller

Kapitel im Datum

Frei illustrieren Das Wiener Magazin “Datum – Seiten der Zeit” hat um 3 Kapitelillustrationen gebeten. Was für ein schöner Auftrag! Die Themen sind: REPUBLIK / GLOBUS / LEBENSARTEN. Und ich darf ganz frei interpretieren. Für die “Republik” bäht sich ein Spinnacker mit Flagge, denn obwohl Österreich ein Land ohne Meer ist – aber dafür mit vielen Seen – hat das österreichische Team bei der Segelolympiade 2012 den 4. Platz gewonnen. Beim Thema “Globus” habe ich Sicht ins Universum eingenommen. Um genau zu sein, eine dystopische Sicht, nach dem Verlassen der Menschen der Welt, in der nur noch Wall-E auf der Erde lebt und aufräumt. Trotzdem ein romantischer Blick auf den Nachthimmel. Der Aufmacher für das “Lebensart” -Kapitel ist ein Schwung – mit dem Rad natürlich – über die Linzer Nibelungenbrücke. Die ist,  wie LaMur in Graz, mit Liebesschlössern  behängt wurde.Darunter strömt die Donau in Richtung Wien.