Alle Artikel mit dem Schlagwort: Frauen

Svenja Gräfen für Große Töchter Podcast | Beatrice Frasl | Illustration: Silke Müller

Svenja Gräfen

Handy auf Flugmodus am Montag? Wer traut sich? Selbstfürsorge klingt nah an self love und dieser Begriff kann einfach schon total nerven. Denn der ist sehr häufig mit Konsum von Kosmetikpflegekram, special food, Retreats oder Wellnessbuchungen verbunden, ist durchkapitalisiert imho. Selbstfürsorge kann aber sehr wohl antikapitalistisch auch sein. Zum Beispiel Schlafen, wenn man müde ist, Aufträge ablehnen, weil das Geld eh reicht, Kontakt zu Menschen abbrechen, die einem gar nichts Gutes tun. Das ist auch für sich gut sorgen. Wer sich in einem Buch über Selbstfürsorge kluge Gedanken zu macht, ist die Leipzigerin Svenja Gräfen. Mit ihr hat Beatrice Frasl in der aktuellen @grossetoechterpod Folge gesprochen. Ein Hörtipp!! Beatrice Frasl schriebt über das Interview: „In der aktuellen Folge ist die großartige @gehravenzu Gast die das ebenso großartige Buch „radikale Selbsfürsorge jetzt! Eine feministische Perspektive“ geschrieben hat. Sowohl vom Buch als auch von unserem Gespräch konnte ich wahnsinnig viel lernen, ich sag’s euch, Svenja ist so eine Tolle.“ Svenja Gräfen, geboren 1990 und aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, ist Schriftstellerin und feministische Aktivistin. Sie steht mit Texten auf der Bühne, hält Vorträge und …

Nils Pickert für Große Töchter Podcast | Beatrice Frasl | Illustration: Silke Müller

Nils Pickert

Nils Pickert ist freier Autor und Journalist. Als Vater von zwei Mädchen und zwei Jungen, Teilzeitrockträger und Vollzeitfeminist schreibt er vor allem über Kinder, Erziehungsfragen und Gleichberechtigung. Beatrice Frasl hat ihn für den Große Töchter Podcast interviewt und mit ihm über feministische Vaterschaft gesprochen.

Portrait von Ina Regen | Illustration: ©Silke Müller

Ina Regen

Eine neue Folge vom @grossettoechterpod erscheint und wer – wie ich – Starmania geschaut hat erkennt sofort wer zu Gast bei @fraufraslwar: Ina Regen. über die Männerdominanz im Musikbusiness und die Musikindustrie. Beatrice Frasl und Ina Regen reden über die Musikindustrie und warum sie dringend eine gehörige Dosis Feminismus braucht.

Portrait von Melisa Erkurt | Illustration: ©Silke Müller

Melisa Erkurt

„Generation Haram“ ist das Buch der Journalistin @melisaerkurt über das sie mit Beatrice Frasl im Interview spricht. Und natürlich über die neu gegründete @die_chefredaktion und Chancengleichheit und -ungleichheit in der Schule und im Journalismus.

Heide Schmidt | Portraitillustration Silke Müller für Große Töchter Podcast von Beatrice Frasl

Heide Schmidt

Die ehemalige Politikerin, Juristin und Autorin Dr.in Heide Schmidt hat gerade ein Buch veröffentlicht „Ich seh das so – Warum Freiheit, Feminismus und Demokratie nicht verhandelbar sind“. Über diese Themen, Sexismus in der Politik und das bedingungslose Grundeinkommen spricht sie im Podcast „Große Töchter“.Eine Hörempfehlung!

Bodyneutrality| Illustration: Silke Müller | Anschläge Magazin

Body neutrality – fuck off kapitalistische Schönheitsideale

#bodyneutrality inkludiert #bodypositivity Also ich neulich den #bodypositivity Hashtag bei insta abscrollt habe, wurde er von weißen, schlanken Frauen dominiert. Es tauchen viele Bilder von „normschönen“ Frauen im Fitnessstudios auf. Der Begriff wurde nicht nur von Firmen wie Dove oder Einhorn für Marketing übernommen, sondern wird weit außerhalb von Fat-Acceptance besetzt. Aus dieser Anti-Diskrimierungs-Bewegung stammt der Begriff eigentlich. Da braucht es einen neuen Begriff.

A2 Wandkalender mit Anleitungen · 11 Schritte für zivilcouragiertes Handeln · Bystandertraining | Illustration © Silke Müller

Zivilcourage-Kalender für 2020

Könnt ihr euch auch an eine  Situation erinnern, wo ihr Beistand hättet leisten wollten? Also meine letzte unangenehme Situation war Nachts an einer Bushaltestelle in Floridsdorf, wo ein schwerer, mittelalter Mann zwei Frauen verbal belästigt hat, ich würde mal sagen, laut und blöd zugetextet. Wirres Zeug, über Adolf, rassistisch über Polen, Asiaten usw. Als wir dazukamen, hab ich an die Tipps gedacht, die ich vor Monaten gemacht habe, hab mich sofort zu den beiden gestellt und ein winziges Gespräch angefangen. Ich hatte SO!!! Herzklopfen. Beistand kann auch heißen, klar zu machen, dass man sieht, dass hier was nicht okay ist und sich zu platzieren. Das ist auch Schutz. Welche weiteren Möglichkeiten es gibt, habe ich für den Kalender illustriert.

Der Bettelprinz von Vera Vasilkovic, Boulevardzeitung Augustin, Illustration: © Silke Müller | Linz

Und trotzdem davon träumen

… eine „richtige“ Familie zu werden   „Martin war vielleicht kein perfekter Ehemann und Vater, doch oft, wenn wir nach Hause kamen, fanden wir ein Säckel, das er von den Katholischen Schwestern bekommen hatte, an unserer Türe hängen, voll mit Lebensmitteln. (…) Als keine Taschen an der Türe hingen und auch keine Zettel und auch er nicht mehr auftauchte, hofften wir, dass er wieder irgendwann auftauchen würde. Manchmal verging ein Jahr, in dem wir ihn nicht sahen, und dann, wie aus dem Nichts, klopfe jemand an der Türe – da stand er da, betrunken oder nüchtern.“

Der Bettelprinz von Vera Vasilkovic, Boulevardzeitung Augustin, Illustration: © Silke Müller | Linz

Single mom

Die lange Suche nach Martin endete genau am 12. 11. 2018 „… in der Marxergasse im 3. Stock, Zimmernummer 303. Es ist ein seltsames Gefühl, eine Beerdigung zu feiern, die vor 6 Jahren, am 6. August stattfand.“ Der Text „Der Bettelprinz“, in dem sich Vera mit dem Tod des Vaters ihrer jüngsten Tochter und mit ihrer Beziehung zu ihm auseinandersetzt, war eine Herausforderung für mich. Denn sie berichtet von einem Mann, der Vera und ihre Tochter – mit allen Schwierigkeiten Alleinerziehender – sitzen läßt und nur auftaucht um sich versorgen zu lassen. Der dem Kind Angst macht. Sie nimmt ihn immer wieder auf und bringt ihm Zuneigung und Verständnis entgegen.

Sommer Ausstellung – nextcomic Warm-up

Skizzen, Comics und voll arge Stories Im im letzten Sommer hat die Rostocker Illustratorin Tine Schulz 6 Skizzenhefte an befreundete Illustratorinnen verschickt und hat sie vollgezeichnet und -gemalt wieder bekommen. Die Sommergeschichten darin handeln vom Baden, von Umweltsünden, vom Fremdsein und von Belästigungen. Von Hitze und Seen, von Ängsten und Hunger. Vom Lieben und Sterben sowieso.

Plakat für Weltfrauentag 2019 in Linz | Illustration © Silke Müller

Join us! Weltfrauentag 2019

Die transkulturelle-frauenpolitische Allianz Feminismus und Krawall lädt zur Feier des goldenen Matriarchates am Weltfrauentag   Treffpunkt Freitag, 8. März 2019, 16 Uhr, AEC-Platz Linz Der feierliche Demonstrationszug startet um 17 Uhr Um extravagante Kleidung mit Hutkreationen wird gebeten Abendprogramm ab 19 Uhr im Central Linz (Landstrasse 36) mit Ester Poly | Luzia Oppermann | Tonica Hunter | Christallmess

Vor eine schwarz-lila gemusterten Tapete mit großen Palmen und Zimmerpflanzen-Blättern steht ein südkoreanisches Mädchen und macht das Victory-Zeichen mit der rechten Hand, ihre Kleidung hat das Tapetenmuster und sie verschwindet fast im Hintergrund, Hanfblätter sind auch im muster, eine Katze ist darin auch versteckt. · Kim unterm Sofa · von Franziska Hauser, DAS MAGAZIN, Illustration: Silke Müller

Die Geschichte einer Gastschülerin

Kim versteckt sich vor ihrer Gastmutter Unangenehm, wenn jemand mit dir in einer Wohnung wohnt, sich auf Zehenspitzen bewegt und fluchtartig die Küche verläßt, wenn du kommst. In WGs ist das “kurz vorm Ende“. Die Autorin Franziska Hauser schreibt über diese Erfahrungen mit einer Gastschülerin. Kim versteckt sich vor ihrer Gastmutter und lebt Nachts. In Freiheit.

Illustration für "Der grinsende Pinguin" | Europa liest die News - Oder, die Kommentare auf derstandard.at | ©Silke Müller

Abgesang der Tochter aus Elysium

Illustration für die 20er Jahre Ein Redakteur von der Satirezeitung „Der grinsende Pinguin“ schrieb mir eine Email mit einem Bild aus dem „Simplicissimus“ im Anhang und fragte, ob ich diese Karikatur ins Heute „übersetzten“ könnte. Die Vorlage, die ich bekommen habe, war von Erich Schilling – „Des Feldherrn Abgesang“, veröffentlich am 30. März 1925.

Alles Okay? - Kalender zur Zivilcourage 2019, Comic· Illustration © Silke Müller, Linz

Alles Okay? – Zivilcourage-Kalender 2019

11 Schritte für Zivilcourage „Unsere Kinder schreien nicht so herum!“  laut und böse an der Kasse vom Spar. Eine grantige Frau über 70 meint damit eine Mutter mit Kleinkind. Was sie genau mit „unsere“ meint ist: weiße, „österreichische“ Kinder sind bessere Kinder, als dieses kleine Unzufriedene. Niemand sagt was dazu. Manche rollen die Augen, einer schämt sich. Ganz normaler Alltags-Rassismus in Österreich. Manche geben ihr sicher still Recht, FPÖ-Wähler*innen gehen ja auch einkaufen.

100 Frauen und 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland und Österreich | Sabine Kranz, Annegret Ritter | Bild: Jacob & Stuart

100 Frauen – Ausstellung zur Frankfurter Buchmesse

Illustratorinnen feiern 100 Jahre Frauenwahlrecht mit 100 Porträts von bedeutenden Frauen Am 10.10.2018 fand in der Galerie Hübner + Hübner die Vernissage der Ausstellung »100FrauenProjekt« zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts statt. Der Verlag Jacob & Stuart stellt zusammen mit den Initiatorinnen das Buch 100 Frauen und 100 Jahre Frauenwahlrecht vor. Außerdem sind Illustratorinnen dort, die eine oder mehrere besondere Frau(en) der letzten 100 Jahren ausgesucht und illustriert haben.

Catcalling Malta | Skizzenheft für "An einem Sommer im August" | Illustration: Silke Müller

Sommer im August – Ausstellung

6 Illustratorinnen | 6 Skizzenhefte | 1 Sommer Im Juni hat die Illustratorin Tine Schulz 5 Skizzenhefte an 5 Illustratorinnen geschickt mit der Bitte, diese den Sommer über zu füllen. Für eine Sommerskizzen-Ausstellung in Rostock „Zurück kamen 5 wunderbar unterschiedliche, lustige, sentimentale, traurige und sommerliche Hefte die nun in einer kleinen Ausstellung in meiner noch kleineren Galerie »die kleine Cindy« hängen. Danke an alle für die tolle Eröffnung und an alle anderen: Kommt vorbei. Es ist toll.“ Tine Schulz

Kristina Hänel | Silke Müller

Kristina Hänel – 100 Frauen

„Genau jetzt habe ich eine Chance, etwas zu ändern.“ Kristina Hänel ist Gynäkologin und Frauenrechtsaktivistin. Ich habe sie für das 100 Frauen Projekt illustriert. Sie kämpft für die Abschaffung des §219a StGB, der untersagt über Schwangerschaftsabbruch zu informieren. Sie hatte auf ihrer Website Abtreibungsinfos bereit gestellt. Das Gericht in Gießen hat sie, nach dem Abtreibungsgegner*innen sie angezeigt haben, zu einer Geldstrafe verurteilt. Mit einer Petition hat Kristina Hänel dazu aufgerufen, sich gegen die Gesetzgebung von 1933 zum Schwangerschaftabbruch zu engagieren. Die Petition wurde mit 150.000 Unterschriften eingereicht. Seit Dezember 2017 debattierten die Parteien im Bundesrat darüber. 2018 wurde die Abschaffung des Paragraphen abgelehnt.

Kampagne Frauenlandratten | Illustration: Silke Müller

Plakat Frauenland retten

Kampagne gegen die Kürzungen der Förderungen Arge SIE, maiz und FIFTITU% leisten seit Jahrzehnten einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag. Die Arbeit der Vereine richtet sich explizit an wohnungssuchende Frauen*, an Künstler*innen, Sexarbeiter*innen und Migrant*innen. Die Vereine bieten Beratungen, Weiterbildung und Empowerment für Frauen*, die wenig Wertschätzung erfahren, besonders. Offener Brief der Initiative #frauenlandretten „Frau Landesrätin, wir fordern Sie auf, Ihre Entscheidung zu widerrufen und mit uns gemeinsam an einem Oberösterreich zu arbeiten, in dem alle das Recht auf eine Zukunft haben. Wir appellieren an Ihre Weitsicht, und fordern Sie auf, die professionelle und effektive Arbeit der betroffenen Frauen*beratungsstellen anzuerkennen und damit auch den Frauen*, die sie vertreten, Ihre Wertschätzung auszudrücken. Frau Mag.a Haberlander: Nehmen Sie die Streichung der Finanzierung von maiz, FIFTITU% und Arge SIE zurück und entwickeln wir gemeinsam eine Lösung für die mittelfristige Finanzierung und Absicherung unserer Arbeit.“ Kampagnenwebsite der Initiative #frauenlandretten: MerkenMerken MerkenMerken

Feminismus und Krawall Weltfrauentag · Illustration ©Silke Müller

Weltfrauentag 2018

2018 DISKUTIEREN WIR NICHT MEHR, WIR HANDELN! 2018 – das Patriarchat sitzt fest im Sattel. Politik wird fast ausschließlich von Männern für Männer gemacht.
Trotz des Aufschwungs der Wirtschaft kürzt die neue Regierung Mittel für Frauen*politik, Bildung, Soziales und Kultur.
 Frauen*politik wird als „Frauenangelegenheit“ ins Bundeskanzleramt abgesiedelt.
 Die Forderungen seit der Einführung des Frauenwahlrechts sind beinahe ident wie gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und Selbstbestimmung über den eigenen Körper. 

Kampagne Frauenlandratten | Illustration: Silke Müller

Frauenland retten

Künstler*innen, Sexarbeiter*innen, Migrant*innen und wohnungslose Frauen* sind die Opfer der 10% Kürzung des Landes Oberösterreich: „Kurz vor Weihnachten wurden den Frauenberatungsstellen maiz -autonomes zentrum von & für migrantinnen*, FIFTITU% -Vernetzungs- und Beratungsstelle für Frauen* in Kunst und Kultur in OÖ und Arge SIE – Beratung und Wohnen für wohnungslose Frauen kurzfristig mitgeteilt, dass die jährliche Förderung durch das Frauenreferat des Landes OÖ zu 100% eingestellt wird.

Illustration Silke Müller, Linz, jessica j lee, Mein Jahr im Wasser

Taufe von Jessica J. Lee

Eine Fahrradexpedition aus „Mein Jahr im Wasser“ In der Sommerausgabe von DAS MAGAZIN erscheint eine Geschichte von Jessica J. Lee, die „mit Fahrrad, Zug und Theodor Fontane“ das Berliner Umfeld entdeckt. „… die passionierte Schwimmerin beschließt: 52 der über 3000 im Brandenburger Land versteckten Gewässer wird sie im Laufe eines Jahres testen – ganz egal, ob die Augusthitze über dem Nymphensee brütet oder die klirrende Kälte den Schlachtensee gefrieren lässt … Mit zarter Lakonie erzählt »Mein Jahr im Wasser« von Verlorenheit und Fremdheit, von frühen Verletzungen und kindlichen Ängsten, aber auch von seidig-klarem Wasser auf der Haut und der meditativen Wirkung, die das Schwimmen in offenen Gewässern haben kann. Am Ende lösen sich nicht alle Probleme, aber es wächst ein Gefühl von Zuhause quer über alle Kontinente hinweg.“ Piper Verlag  

„it’s windy cindy“ in Rostock

12 Illustratorinnen stellen gemeinsam aus Die Rostocker Illustratorin Tine Schulz hat Kolleginnen eingeladen, mit ihr zusammen in der Innenstadt bei der Fraueninitiative „Beginen“ auszustellen. Mit dabei sind: Anne Becker / Juliane Egner / Tini Holzke / Kritzelkrabbe Andrea Köster / Silke Müller / Pia Neumann / Anne Schmidt / Cindy Schmid / Tine Schulz / Nina Schumann / Friederike Vogl / Konstanze Zelck

Münder, Feminismus und Krawall shoutoutloud Illustration Silke Müller, Linz

Unerhörtes Frauenvolksbegehren

1997 wurde in Österreich das „Frauenvolksbegehren“ durchgeführt. Es wurde von 11,17% der Wahlberechtigten (644.665 Personen) unterstützt. Von den Forderungen ist keine erfüllt. „Keine Anrechnung des PartnerIneinkommens bei Notstandshilfe und Ausgleichszulage.“ ist eine, der unerfüllten Forderungen. Feminismus und Krawall hat diese offenen Forderungen ein Video produziert, bei dessen Dreh der ORF Report dabei war. Die Frauen fügen den unerledigten noch eine weitere wichtige Forderung hinzu. Aktuell ist eine neues Frauenvolksbegehren auf dem Weg. 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren hat der Frauenring einen Katalog mit 15 Forderungen präsentiert, mit denen die Lebensrealität von Frauen in Österreich verbessert werden soll.

Illustration Silke Müller, Linz

Wo Adler nie müde werden – Augustin #422-423

Vera Vasilkovic schreibt in der Boulevardzeitung Augustin über ihre Mutterschaft, Armut und fehlende Freiheit. „Wo Adler nie müde werden …! Das kleine Fenster, das in der Mitte ein weißes Plastikkreuz in sich bewahrte, ließ heute von draußen keinen Schimmer Licht aufsammeln. Die abendlichen Dämmerung, die sich viel zu früh auf die breite Straße, die Autos und die großen Laternen legte, spielte gemeinsam mit dem Nebel eine trostlose und düstere Novembermelodie.“ Augustin #422, Wien „Mein Kopfkissen war von Tränen durchnässt, als die zwei großen weißen Kinderbetten versuchten, den Raum jede Nacht zu verschlingen, ich nah an der Grenze des Wahnsinns stand und mein unsichtbarer Freund Nacht für Nacht den Raum für mich streckte, damit ich nicht in die Mäuler dieser zwei Monster hineinschlüpfte. Und diese seltsame Stille, die mir in den Ohren summte.“ Augustin #423, Wien Zum Websiteartikel

Illustration Silke Müller, Linz

F.U.K.C. – support your local girl gang

Urlaub kann jede. Aber eine Auszeit vom System, wie schön wäre das? Lasst es uns ein Wochenende lang gemeinsam versuchen. Das Feminismus und Krawall Camp (f.u.k.c.) bietet euch einen Kurzttrip ins gute Leben: Kommt zum queer-feministischen Trainingslager! Wir üben Aktivismus im Protestlabor, wir bauen uns Strategien, wir vernetzen uns mit anderen Kollektiven, wir schmieden Allianzen. Wir bieten an: Rebellische Clowninnen, Ohrwurm-Slogans für jede Demo, schnittige Stencils und Böszen Krawall, respektverschaffende Selbstverteidigung und zivilen Ungehorsam. Kurz: politische Schönheit. F.U.K.C. – Feminismus & Krawall Camp 2016 Auf zum queer-feministischen Krawallcamp! 29. September bis 2. Oktober, Fabrikstr. 18, 4020 Linz Freitag und Samstag Vormittag gönnen wir uns neues Wissen und neue Fähigkeiten. Am Samstag Nachmittag sollen alle etwas von uns haben – wir setzen das Neue in eine große, öffentliche Performance in der Linzer Innenstadt um. An den Abenden treffen wir uns in der CampBar zum Plauschen, Planen, Schmusen, Trinken… Timetable als PDF download

Eis, Sommer, Mucke

Open Decks – season II – SUMMER edition Beim DJ-Protestlabor und an den Open Decks sind die DJs all female. Einmal im Monat macht die transkulturelle, frauenpolitische Allianz »Feminismus & Krawall« mit dem T.K.Tanz e.V. eine Auflegerei mit DJ-Training an Soft- und Hardware. An den Laptops, Turntables und Mixern stehen Frauen* und Mädchen*. (Und Personen, die sich als solche fühlen.) Dates: 8. Juli · Time’s Up 8. August · Time’s Up Location: Time‘s Up · Industriezeile 33b · Bus 27 und N4 www.timesup.org

Men Spring 2016 Collection

„Eigentlich wollte und will Beate Kruse gar nicht Männer sammeln, aber es ist nicht zu ändern: Nun spielt sie Namensorakel mit ihren Liebhabern und kommt zu verblüffenden Schlussfolgerungen: Steffen sind grausam, Sex mit einem Michael bringt nicht viel.“ Im Magazin erscheint in der Märzausgabe die Sammlung der „Sex-Kolumnistin“. Die Illustratorin hält diskret ein paar Feigenblätter vor das Geschehen. Schließlich hat sie das Glück, dass auf ihrer ausgeborgten, atlantischen Inselterrasse welche wachsen. Feigenbäume vor der Tür #illustrated #flora #ink A photo posted by Silke Müller (@silke.mueller.illustration) on Feb 9, 2016 at 6:28am PST How I promised: palmtree. #island #flora #illustration A photo posted by Silke Müller (@silke.mueller.illustration) on Feb 11, 2016 at 5:22am PST  

Ladies, legt auf!

Beim DJ-Protestlabor und an den Open Decks sind Frauen und Mädchen die Plattenverlegerinnen. Einmal im Monat (immer am 8. – wegen dem Internationalen Frauentag am 8. März) macht die Allianz »Feminismus & Krawall« eine Auflegerei mit DJ-Training an Soft- und Hardware. Die Laptops, Turntables und Mixer sind: ALL FEMALE. Location: KUBA · Wienerstraße 127 · Linz Bim1 Richtung Auwiesen bis WIFI

The future – f.u.k. Camp 2015

3 Tage vor dem 8. März, dem Internationalen Frauentag, startet am Donnerstag, den 5.3. in Linz/AT ein Camp in dem utopische Ideen einer feministischen Zukunft sich ausbreiten können. „Wir reden über: Arbeit(en), Technologien, Liebe, Ökonomien, Politiken, und Körper als Formen des (Un)Möglichen.“ Organisiert hat das die Allianz Feminismus & Krawall. Das Plakat dazu ist wie die Zukunft: golden.

The future – f.u.k. Camp 2015

3 Tage vor dem 8. März, dem Internationalen Frauentag, startet am Donnerstag, den 5.3. in Linz/AT ein Camp in dem utopische Ideen einer feministischen Zukunft sich ausbreiten können. „Wir reden über: Arbeit(en), Technologien, Liebe, Ökonomien, Politiken, und Körper als Formen des (Un)Möglichen.“ Organisiert hat das die Allianz Feminismus & Krawall. Das Plakat dazu ist wie die Zukunft: golden.

Kapitän Paedie | ©Silke Müller

an Bord – Ausstellung Hofkabinett

Das Hofkabinett als Schiff – ein Transportmittel für 12 Frauen. „an bord“ Ekaterina Fischnaller hat Künstlerinnen in die Linzer Galerie eingeladen, Arbeiten an Bord zu bringen. Mit dabei sind Arbeiten von: Andrea Lehmann, Klara Kohler, Astrid Esslinger, Veronika Merl, Helga Schager, Oona Valarie Serbest, Katjuscha, Su-Si, Anna Maria Brandstätter, Silke Müller, Linda Steinthortsdottir, Kazuko und anderen. Vernissage, 5. September 2013, Donnerstag 19 Uhr. Hofkabinett, Hofgasse 12, 4020 Linz Illustrierte Lesung, 2. Oktober 2013, Mittwoch 19:30 Der Linzer Autor und Musiker Stephan Roiss und ich lesen zum Ende der Ausstellung Illustriertes von der See. Ausstellungsdauer bis 5. Oktober 2013 www.hofkabinett.at Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 16 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung. Telefon: 0664 39 25 345