Alle Artikel in: Wandbemalung

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Schwarze Wände mit weißen Fischzeichnungen darauf, eine Ecke mit gerahmten Fischen, die ausgestorben sind im Jahr 2047, davor zwei Sofas und ein Tisch., alles aus Pappe, schwarz mit weißen Linien an den Kanten | MedusaBar Höhenrausch 2021 | Rise. Turnton2047 | Foto: ©Silke Müller Illustrationen Silke Müller, Katja Seifert, Nina Pieper

RISE. Turnton2047 – MedusaBar im Höhenrausch

RISE läßt dich Eintauchen in einen Tag des Jahres 2047. Die zum Erforschen einladende Rauminstallation zeigt eine von Umweltkatastrophen dominierte Welt. Doch anstatt sich dieser Dystopie hilflos zu ergeben, hat die Gesellschaft die kommenden Dekaden genutzt um das Miteinander anstelle dem Gegeneinander ins Zentrum des Zusammenlebens zu stellen.

Wandbemalung Mural Kunstuni Inauguration Hütter | Foto © Mark Sengstbratl

Aus dem Geröll des Experiments – Ein Inaugurations Mural

Freiheit der Kunst, Freiheit der Wissenschaft und Autonomie der Universitäten Zur Inauguration für die neue Rektorin der Linzer Kunstuniversität – Brigitte Hütter – fand im November 2019 ein Festakt in der Domgasse statt. Das Organisations-Team Gitti Vasicec, Tina Frank und Marianne Pührerfellner, hat mit mir zusammen eine Wandbemalung, oder besser Wand-Bezeichnung, erdacht.

Medusa Bar | Illustration: Silke Müller | Foto: Bengt Stiller |Turnton2047/Wien

Medusa Bar – Change was our only chance

The future is … Erst gehst du über den Steg an den Hafenkränen vorbei, zwängst sich am Stiegenhaus entlang in den Purple Tank – ein Labor und TinyHome in einem – wähnst dich kurz im Windfang des Linzer „Aquariums“ und sitzt dann unterm blauen Gelee-Leuchten am Tresen. In der erdachten Hafenstadt Turnton gibt es nämlich eine Bar: die Medusa Bar. Ihr Inneres ist aus Hörspielen, Karton und Illustrationen. Sie nimmt dich im Dunkel auf und lässt ins Jahr 2047 hinein horchen. Das Menu hat special of the day „Mermaid Jelly Bowl“ und die Bewohner_Innen der Stadt erzählen Geschichten einer Zukunft die utopisch und dystopisch gleichzeitig aussehen kann.

Medusa Bar Particles, Time's Up, Bildraum 7, Turntondocklands, | Wien | Illustration: Silke Müller | Foto: Esther Mlenek

„Medusa Bar particles“ in Wien

Bildraum 7, die Galerie der Bildrecht Organisation … führt Hörspiele der Time’s Up Hafenstadt „Turnton“ auf. Um die Hörer*innen herum bilden Illustrationen von Fischen – die im Jahr 2047 nicht mehr auf Speisekarten stehen, weil sie ausgestorben sind oder auf Grunde ihrer geringen Anzahl geschützt sind – und eine Wandgestaltung mit schwebenden Quallen den Raum für die Erzählung einer Zukunftsgeschichte.

Cabinet of Futures, Medusa Bar, Time's Up, Valletta 2018, Malta, Birkirkara | Illustration: Silke Müller | Foto: © Tina Auer

Cabinet of Futures – Die maltesische Medusa Bar

Zum Ars Electronica Festival 2017 ist die Stadt des Künstlerkollektivs Time’s Up „Turnton Docklands“ im Lentos Kunstmuseum eingezogen. (Artikel lesen) In diesem Sommer bespielt sie mit dem „Cabinet of Futures“ ein Stockwerk vom Gemeindehaus „St Joseph the Worker Parish Centre“ in Birkirkara. Die kleine Stadt ist auf Malta und ein Venue des Kulturhaupstadtjahres „Valetta 2018“. Ausstellung: 24.8.2018 – 24.11.2018, täglich Di-So 16:00 – 20:00 Ċentru San Ġużepp Ħaddiem, Triq Bwieraq, Birkirkara, Malta

Immission, Illustration Silke Müller, Linz

Wie ist die Luft da oben?

In Linz stinkst Dicke Industriewolken von Chemiewerken und Voest Stahlwerken hingen früher  im Linzer Donautal, die Nähe von Linz war schon beim Vorbeifahren zu riechen. Aus dem Spruch von Helmut Qualtinger „In Linz beginnt’s“ wurde „In Linz stinkst!“ In Linz hat sich seit den 70er Jahren die Qualität der Luft durch Umweltschutz aber verbessert. Begonnen hat es mit einer Bürgerbewegung „Linzer Luft“. Die hat als Bürgerinitiative Forderungen ins Parlament eingebracht, die sich für eine Verbesserung der Linzer Luftverhältnisse einzusetzen. Gegen Smog und Sondermüllverbrennungen.

Pop-Up Bar „Im feuchten Einhorn“

Zum „Ball verkwert“ am 3. Juni 2016 haben wir eine Bar illustriert udn für einen Abend eröffnet. Wir – aus dem Atelier „Elsa im Holzhaus“- die Szenografin Leonie Reese und ich als Illustratorin. Ein Einhorn und queere AkrobatInnen und ReiterInnen machen Zirkusluft für die Ballnacht. Die Illustrationen nehmen sich vintage Fotos von Zirkus und Varieté zum Vorbild.

Silke Müller

the Med is a trap

My favourite working materials are ink and paper. White paper, coloured paper, carbon paper, thin paper, cloudy watercolour paper, or at least cardboard is okay. And honestly: the easiest format is 21×29,7cm. This map is made of PVC, originally used for pools and artificial ponds and it fills the studio with 380x540cm and over 40 kilos. One needs a team to hang and move the illustration, which is based on the research of The Migrant Files.